Norddeutsche Rundschau 04.03.2017
Norddeutsche Rundschau 13.03.2017
Norddeutsche Rundschau 15.03.2017

Brückenbepflanzung 2017

Wie auch in den vergangenen Jahren haben die Festausschussmitglieder Rosi und Helmut Goldau die Blumenkästen an der Fleetbrücke in der Deichstraße bepflanzt. Durch die regelmäßige Pflege von unserem Vereinsmitglied Ulla Martin werden die eingebrachten Pflanzen über die Sommermonate ihre volle Pracht entfalten. So leistet auch der Bürgerverein einen kleinen Beitrag zur Verschönerung im Ortsteil Brunsbüttel-Ort.

Fahrradtour am 06. Mai 2017

Traditionell fand am 1. Samstag im Mai die diesjährige Fahrradtour statt. Die Festausschussmitglieder Helmut Goldau und Günter Krüger hatten eine Route ausgearbeitet, die rund 50 Mitglieder von Brunsbüttel-Ort über Mühlenstraßen nach Neufeld führte. Der Wettergott war uns wohl gesonnen. War es anfangs noch etwas kalt, wurde es im Laufe des Nachmittags immer wärmer. Vorbei an gigantischen Windkraftanlagen führte der Weg durch die Natur südlich der B 5. Faszinierend war die Entwicklung der Klei-Gruben zu beobachten. Obwohl tiefe Löcher durch die Erdentnahme entstanden sind, hat sich die Natur dieses Areal zurückerobert. Wo vor einigen Jahren noch Ackerland war, fühlen sich heute alle Arten von Wasservögeln wohl. Nachdem alle Teilnehmer den Hafen in Neufeld wohlbehalten erreicht hatten, konnten sie sich bei alkoholfreien Getränken erholen. Im Anschluss ging es am Elbdeich entlang zurück nach Brunsbüttel. Im Gemeinschaftsraum der Feuerwehr Brunsbüttel-Ort sorgte das Vorstandsmitglied Jens Kollin für die nötige Stärkung. Er hatte Bratwurst vorbereitet, die sich die Teilnehmer bei guten Gesprächen und einem Bier schmecken ließen. Es fand sich auch noch das eine oder andere Vereinsmitglied ein, das nicht an der Radtour teilnehmen konnte.

6-Tage-Tour in die Oberlausitz

Am 13. Juni 2017 starteten 35 Mitglieder zur 6-Tage-Reise in die Oberlausitz nach Zittau. Die Fahrt ging über Itzehoe, Bad Segeberg, Bad Oldesloe weiter auf die Autobahn 24, wo uns an der Raststätte Schaalsee ein gutes Frühstück erwartete. Frisch gestärkt fuhren wir weiter in Richtung Berlin, Dresden, Bautzen nach Zittau, wo wir im Hotel „Dreiländereck" rechtzeitig zum Abendessen eintrafen. Die nächsten Tage waren mit einem schönen und reichhaltigen Programm ausgefüllt. Zuerst erwartete uns unser Reiseführer zu einem kleinen Stadtrundgang durch Zittau. Danach fuhren wir mit der Zittauer Schmalspurbahn in den bekannten, kleinen Höhenkurort Oybin in den Zittauer Bergen. Nach einem Bummel durch den Ort und dem Besuch der schönen Bergkirche, ging es mit dem Bus kreuz und quer durch das Zittauer Gebirge. Durch viele, kleine Orte, mit den für diese Gegend bekannten, hübschen „Umgebindehäuser". In einem dieser Häuser war für uns die Kaffeetafel gedeckt. Am Abend führte uns Nachtwächter Jochen in Zittau ins Wirtshaus ,,Alter Sack", wo wir ein sehr reichhaltiges, rustikales Nachtwächtermahl serviert bekamen. Eine etwas längere Bustour führte uns nach Niederschlesien/Polen durch das Isergebirge. Weiter durch das früher bekannte Bad Fliendberg, wo uns von weitem die Gipfel des Riesengebirge mit der Schneekoppe grüßten. Ziel war Schloss Lomnitz im Hirschbergtal. Ein kurzer Film informierte uns über die Geschichte und den Werdegang des Schlosses, danach gab es eine Besichtigung. Die Rückfahrt führte uns über Hirschberg nach Zittau. Die nächsten Tage besuchten wir die Städte Görlitz und Bautzen, wo uns jeweils 2 Stadtführer die bekannten Sehenswürdigkeiten zeigten. Besonders hübsch waren die vielen, schönen, alten Häuser in den verschiedenen Baustilen, Renaissance, Gotik und Barock und die Kirchen Peterskirche und Dreifaltigkeitskirche. Bautzen wird auch die Stadt der Türme genannt. Seit Jahrhunderten leben hier Sorben und Deutsche in beeindruckender Weise zusammen. Wir wurden auch sehr anschaulich über das Brauchtum und die Feste der Sorben informiert, das bis in die heutige Zeit erhalten ist. Auch der Dom St. Petri ist etwas Besonderes, da er von Protestanten, Katholiken und Sorben gemeinsam genutzt wird. Das ist einmalig in Deutschland. Auf dem Rückweg fuhren wir in den bekannten Ort Herrnhut, wo uns in einer Schauwerkstadt die Herstellung der bekannten Herrnhuter Sterne gezeigt wurde. Den Abschluss bildete am Abend eine zünftige „Landsknechttafel" im historischen Wirtshaus „Domspachhaus". Leider ging auch die schönste Reise einmal zu Ende und mit vielen, schönen, neuen Eindrücken fuhren wir nach Brunsbüttel zurück.

Kinderfest und Frühschoppen 2017

Am 22. Juli 2017 fand das Kinderfest bereits im vierten Jahr statt. Rund 25 Kinder mit ihren Eltern fanden den Weg auf den Hof der Familie Kurr-Mensing. Nach erfolgreicher Teilnahme an verschiedenen Spielen konnte sich jedes Kind über eine Kleinigkeit zum Mitnehmen freuen. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Die Damen aus Vorstand und Festausschuss ließen es sich nicht nehmen, die großen und kleinen Gäste mit Waffeln, Kaffee und Limonade zu bewirten. Wie gewohnt, geht es beim Bürgerverein Schlag auf Schlag. Am 23. Juli 2017 fanden sich rund einhundert Mitglieder zum traditionellen Frühschoppen ein. Auch wenn das Wetter nicht richtig mitspielte, ließen sich die Gäste die gute Laune nicht vermiesen. Sicherlich trug hierzu auch die Blaskapelle Kuden- Buchholz bei, die die Stimmung vom Anfang bis zum Ende anheizten und auf hohem Niveau hielten. Die Gäste waren rundum zufrieden und werden sicherlich im nächsten Jahr wiederkommen.

Plattdeutscher Abend

Das Jubiläumsjahr neigt sich langsam dem Ende. Damit es nicht in Vergessenheit gerät, gab es am 12. Oktober 2017 ein letztes Highlight im Vereinslokal “Hotel zur Traube”. Vorstand und Festausschuss hatten zum Plattdeutschen Abend geladen, an dem die Gäste vom Autor und plattdüütschen Verteller Matthias Stührwoldt aus Stolpe, der mit seinen Geschichten aus em Dorf und über seine Familie bekannt geworden ist. Der eine oder andere hat diese Geschichten auch bereits in der NDR1- Rundfunksendung “Hör mal´n beten to” genossen, in der regelmäßig Geschichten von Matthias Stührwoldt gesendet werden. Das Interesse an dieser Veranstaltung war so hoch, dass der Saal im Hotel zur Traube gut gefüllt war. Eingerahmt wurden die Geschichten musikalisch mit plattdeutschen Stücken von De Büttpedders aus Heide. Bei den Geschichten hatten die Gäste teilweise Tränen in den Augen - vor Lachen. Bei den Liedern wurde kräftig mitgesungen und geschunkelt.

Tagesfahrt nach Büttenwarder

Am 09. September stand die jährliche Tagesfahrt an. Rund 50 Mitglieder des Bürgervereins besuchten Gut Basthorst und Büttenwarder. Mit einem vollbesetzten Bus startete die Gruppe. Auf einem Rastplatz an der A 21 gab es zur Stärkung ein Frühstück. In Bargteheide stieg eine Reiseleiterin zu.  Anschließend ging die Reise weiter durch den Sachsenwald, vorbei am Bismarck-Denkmal und dem Museum zum Gut Basthorst. Dort wurde die Gruppe mit einem Glas Prosecco zum Mittagessen empfangen. Da Herbstmarkt war, besuchten die Ausflügler ihn. Dann ging es weiter nach Büttenwarder. Zunächst wurde der Hof von Brakelmann in Augenschein genommen, dann der Gasthof unter den Linden zum Kaffee und zur Besichtigung. Aufgrund der weitreichenden Erklärungen der Reiseleiterin waren alle Teilnehmer begeistert und traten schließlich die Heimreise an.